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Wie Sie die Herausforderung Zukunft nutzen, um die Zukunft herauszufordern
 
 
Laut einer Statistik der ZukunftManagement-Group beschäftigen sich die Geschäftsführer von Unternehmen in nur 3% ihrer Zeit mit strategischen Themen ihres Unternehmens. Der Prozent-satz steigt erst dann signifikant, wenn Veränderungsdruck entsteht. Solange es läuft, besteht natürlich nicht die Notwendigkeit, sich mit noch einem zusätzlichen Projekt zu beschäftigen. Erst wenn man „Not abwenden“ – so die wortwörtliche Übersetzung von Notwendigkeit – muss, verlagern die Unternehmer ihre Aktivität dahin, am Unternehmen zu arbeiten und nicht im Unternehmen.
 
 
Für die Zukunftsorientierung fehlt uns ein Gen
Rein evolutionsbedingt sind wir Menschen nicht dafür gebaut, Empfindungen oder einen Sinn für das Thema Zukunft zu haben. Können Sie sich vorstellen, was Sie am 10. Juli 2029 tun bzw. wann Sie an dem Tag Hunger haben? Seit jeher galt der Focus der Nahrungs-findung für den heutigen Tag. Erst wenn das sichergestellt war, konnte man sich anderen Tätigkeiten widmen. Deshalb ist es wichtig, genau in der Zeit, in der es läuft, einen Teil der Zeit für die künftige Ausrichtung des Unternehmens zu verwenden, um so aus der Position der Stärke heraus zu arbeiten. Die gute Nachricht: der „Zukunfts-Muskel“ lässt sich trainieren, indem sie lernen, Annahmen zu bilden und diese über Szenarien robust zu machen.
 
 
Die aktive Zukunftsgestaltung ist ein Erfolgsfaktor in der Welt, die wir uns geschaffen haben
Seit mehreren Jahren besteht der Begriff VUCA-Welt - volatility" ("Volatilität"), "uncertainty" ("Unsicherheit"), "complexity" ("Komplexität") und "ambiguity" ("Mehrdeutigkeit") -   für das digitale Zeitalter. Schon seit den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es Aussagen, dass Roboter das Leben bestimmen werden. Aber erst die technische Entwicklung der letzten 15 Jahre haben die damaligen Phantastereien Wirklichkeit werden lassen. Schon jetzt gibt es selbstlernende Computer, welche Schachweltmeister schlagen oder in gefährlichen Situationen eingesetzt werden. Das alles hat damit begonnen, dass jemand eine Vision hatte, wie das Leben angenehmer, einfacher gestaltet werden kann. Die Geschwindigkeit, mit welcher diese Neuerungen in das tägliche Leben eindringen, führen zu dieser VUCA-Welt.
 
 
Am Anfang war die Vision
Stimmt: Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat einmal gesagt: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“. In der heutigen Zeit gilt es den Satz umzuformulieren: „Wer keine Visionen hat, soll zum Arzt gehen“. Wenn man es genau nimmt, hat jeder, welcher sich selbständig macht, am Anfang eine Vision von dem, was er mit seinem Unternehmen erreichen will. Diese Vision gilt es jedoch fortzuschreiben und an die geänderten Bedingungen anzupassen. Denn alle nachfolgenden Schritte orientieren sich daran, ob diese Schritte auf etwas einzahlen, was in der Vision und der daraus abgeleiteten Mission definiert ist.
 
 
Die Komplexität erhöhen, damit es einfacher wird
Wenn es Ihnen also wichtig ist, Ihr Unternehmen auf die Zukunft auszurichten – zu reflektieren, zu hinterfragen, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, Trends zu erspüren und neue Geschäftsfelder zu definieren –, dann hat es sich bewährt, die Kultur des Unternehmens zu berücksichtigen. Denn so können die agilen Methoden die Ergebnisse bringen, die vom Unternehmen auch umgesetzt werden. Natürlich steigert das im ersten Schritt die Komplexität, weil Sie erst einmal schauen müssen, welche Glaubenssätze, Themen oder Realitäten in Ihrem Unternehmen „herumgeistern“, die den Projekterfolg positiv wie negativ beeinflussen. Das ist mehr, als bei einem Veränderungsprozess die Stakeholder zu identifizieren. Hier geht es darum, zu betrachten, wie das System mit den Zukunftsthemen umgeht. Wenn das bewusst ist, können die nachfolgenden agilen Schritte ressourcen- und zielorientierter eingesetzt werden.
 
 
In fünf Schritten zum Ergebnis
Im ersten Schritt gilt es, das Mindset zu klären: was ist Ihre Vision von Ihrem Unternehmen für die Zukunft. Wenn Sie die Vision bereits formuliert haben, hinterfragen Sie, ob diese auch für die zukünftige Ausrichtung passt.
 
Im zweiten Schritt stellen Sie sich eine Frage, welche ein für Sie strategisches Zukunftsthema beinhaltet.
 
Der dritte Schritt enthält vier Teile, mit welchen das Projektteam mit verschiedenen Szenarien konfrontiert wird.
 
Der vierte Schritt ist dann noch einmal viel Denkarbeit zur Erkennung von Denkmustern und Ableitungen für das Projekt.
 
Im fünften Schritt folgt die zielführende Umsetzung mit den passenden agilen Methoden.
 
 
Wenn du es eilig hast, gehe langsam
Nach diesem Motto nutzen Sie den vorgelagerten Schritt, um die bevorstehenden Neuerungen besser in Ihr Unternehmens-System zu integrieren. Die Tiefe der Erkenntnisse, die optimalere Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen sorgen dann für schnellere und bessere Ergebnisse – mit Sinn und Qualität.
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